Heute möchten wir Ihnen einen Film empfehlen, den Sie vielleicht noch nicht auf dem Schirm hatten 😉

„Ghost in the Mountains“ ist 2016 erschienen und vom großartigen Yang Heng produziert.
Hier eine Beschreibung des Inhalts:
Eine gottverlassene Gegend im chinesischen Bergland. An einem Hang wird ein erschlagener Mann gefunden. Inmitten einer unwegsamen Wildnis mit Gebäuderuinen und verwaisten Straßen scheinen eine Polizeiwache und ein Krankenhaus die letzten funktionsfähigen Orte zu sein. Es ist die Heimat von Lao Liu, in die er nach Jahren zurückkehrt. Er besucht das Grab eines verunglückten Freundes, teilt mit dessen Schwester Erinnerungen an die unbeschwerte Zeit, bevor er sie verließ, und begegnet A Jie wieder, der in kriminelle Geschäfte verwickelt ist und davon träumt, einmal das Meer zu sehen. Kaum jemanden hält es hier. Die jüngere Generation ist in die Großstädte gezogen, um sich durch Heirat oder Fabrikarbeit abzusichern. A Jie verfolgt einen anderen Plan und benötigt Lao Lius Hilfe. Doch der begibt sich nach der Begegnung mit einem Mönch immer tiefer in eine Gefühlswelt, der er einst entfloh.

Mit magischer Ruhe komponiert Yang Heng aus der rauen Natur kinematografische Gemälde. Dabei wird die Leinwand zum hypnotischen Raum, den die letzten Bewohner einer chinesischen Provinz auf der Suche nach einer selbstbestimmten Zukunft wie in Trance durchwandern.