Lost in Beijing

© Stadtkino Filmverleih

CN 2007
Dauer: 112 Min.
Drama
Fassung: OmeU
Regisseur: Li Yu
Drehbuch: Li Yu, Fang Li
Kamera: Wang Yu
Darsteller: Fan Bingbing, Tong Dawei, Tony Ka Fai Leung

 

 

 

Inhalt

Liu Pingguo ist eine junge berufstätige Frau, die mit ihrem Ehemann An Kun in der Hoffnung auf ein besseres Leben aus dem Nordosten Chinas nach Peking zieht. Eines Tages wird sie von ihrem Chef Lin Dong vergewaltigt, ihr Mann wird Zeuge dieser Szene. Von nun an gibt es eine Kluft der Gefühle zwischen Mann und Frau. An Kun bittet Lin Dong hasserfüllt um Entschädigung, aber der Geschäftsmann gibt die Vergewaltigung nicht zu. Wang Mei, die Frau von Lin Dong, ist ebenfalls Opfer ihres Mannes: sie wurde von ihm geschlagen. Als eine Art der Entschädigung, nach dem Motto Zahn um Zahn, einigt sich Wang Mei mit An Kun auf eine langfristige körperliche Beziehung. Bald stellt sich heraus, dass Liu Pingguo schwanger ist, und Lin Dong, als möglicher Vater des Kindes, sieht dies als Gelegenheit alles wieder ins Reine zu bringen, jedoch geraten die Dinge außer Kontrolle.

 

Regisseur

Li Yu, geboren 1973 in der Provinz Shandong, ist eine chinesische Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie begann ihre Karriere als Moderatorin und Dokumentarfilmerin, doch schließlich zog es sie zur Regie. Li Yus Filme konzentrieren sich hauptsächlich auf Frauen und zeigen Geschlechterrollen aus einer einzigartigen Perspektive. Lost in Beijing lief im Wettbewerb um den Goldenen Bären auf der 57. Berlinale.