Tuyas Hochzeit

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CN 2006
Dauer: 96 Min.
Drama/Liebesfilm, FSK 12
Fassung: OmU
Regisseur: Wang Quan’an
Drehbuch: Lu Wei, Wang Quan’an
Kamera: Lutz Reitemeier
Darsteller: Yu Nan, Ba’toer, Sen’ge

 

 

 

 

Inhalt

In einem kleinen Dörfchen im Norden Chinas, in dem die Zeit still zu stehen scheint, führt die mongolische Hirtin Tuya mit ihren zwei Kinder und ihrem körperlich behinderten Ehemann Bater, ein armes Leben. Tuya hütet eine Scharfherde und kümmert sich um die ganze Familie. Wegen der langfristigen körperlichen Belastung leidet Tuya an einem Bandscheibenvorfall und darf keine schwere körperliche Arbeit mehr verrichten. Bater hat ein schlechtes Gewissen: er denkt, dass Tuya wegen seiner Behinderung an dieser schlimmen Erkrankung leidet. Er möchte, dass seine Frau sich von ihm scheiden lässt, um ein neues besseres Leben zu führen. Tuya möchte einen gesunden Mann heiraten, der sich um sie und ihre Kinder kümmern kann. Ihre Voraussetzung ist jedoch, dass ihr neuer Mann auch bereit ist, sich um Bater zu sorgen. Obwohl es eine schwere Belastung ist für so eine große Familie zu sorgen, melden sich viele Interessenten, denn Tuya ist berühmt für ihre Nettigkeit, ihren Fleiß und ihre Loyalität. Doch nicht jeder erfüllt ihre gestellten Voraussetzungen und Tuya muss viele ihrer Interessenten ablehnen.

 

Regisseur

Wang Quan´an, 1965 geboren, ist ein chinesischer Drehbuchautor und Regisseur. Nachdem er als Kind Maler und Tänzer werden wollte, begann er 1987 ein Schauspielstudium an der Pekinger Filmhochschule. Nach dem Studium arbeitete er im Filmstudio in Xi´an und verfasste nebenbei Drehbücher. In China wird er als einer der sogenannten sechsten Generation chinesischer Filmemacher, zu der auch Jia Zhangke gehört, bezeichnet. Mit seinem Film Tuyas Hochzeit erhielt er den Goldenen Bären der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin.